149 Hampatongs

Links: Objektnummer, danach Maße in cm. Ein *Stern nach der Objektnummer steht für den Museumsstempel mit dem 2002 der Kurator des Sarawak-Museums in Kuching/Borneo Mr. Joseph Ingai Gasing die Bilder jener 91 KULT-Objekte unterschrieb und stempelte, die er für das Museum erwerben würde, wenn der Etat es zuließe.



Nr. 1015A 49 cm Nr. 1015A 49 cm
Nr. 1030A 50 cm * Nr. 1030A 50 cm *
Nr. 1076A 45 cm Nr. 1076A 45 cm
Nr. 1230 30 cm Nr. 1230 30 cm
Nr. 2002 140 cm Nr. 2002 140 cm
Nr. 2003 150 cm Nr. 2003 150 cm

Krankheitswächter

Art der Schnitzung deutet auf Küstennähe. Bidayuh und Melanau haben Krankheits-Hampatongs. Sie bewachen den Kranken vor dem Longhouse. Hergestellt auf Veranlassung eines Schamanen, nach Beschreibung der Krankheit. Oft stehen sie paarweise, besonders früher. Ein Paar vor und eins hinter dem Haus. So auch in Opferhäusern (Offering houses) als Guardians. Größe meist 1 bis 1 ½ Meter. Kleinere – Talismane – haben auch andere Funk- tionen. Die Großen sind heute nur noch selten zu sehen im Gegensatz zu Ingai Gasings Jugendzeit.

 

Guardian of the sick

The carvings suggest an origin closer to the coast. Bidayuh and Melanau have illness hampatongs. They guard the sick person by being placed in front of the longhouse. A shaman called for the making, following the manifestations of the disease. Often they were erected in pairs, especially in the past. One pair in front and one in the back of the house. As well as guardians at offering houses (sites for ritual sacrifications). Usually about 1–1.5 m high (3 to 5 ft). Smaller ones – talismans – have other functions, too. The big ones are rather rare now, in high contrast to what Mr. Ingai Gasings remembers from his childhood.

Nr. 2004 115 cm

Wächter-Hampatongs der Bidayuh oder Ot Danum als Schutz vor Schadwesen. Wahrscheinlich keine Iban-Hampatongs, da diese meist mit Körben dargestellt werden.

Gurdian Hampatongs of the Bidayuh or Ot Danum tribes giving power over malevolent spirits. Some would show powerful things like a penis



Nr. 2005 116 cm Nr. 2005 116 cm

Anm: Wie Nr. 2004

Nr. 2006 120 cm Nr. 2006 120 cm

Vermutlich nicht alt. Nicht immer an Patina zu erkennen. Es gibt Fälscher, die neue Hampatongs alt „machen“ können, d. h. „antiquing“ betreiben. Ihr sagt „Airport- Art“. So etwas wurde natürlich nicht „gebraucht“. Die Definition „gebrauchte Hampatongs“ ist gut. Wurden sie gebraucht, sind sie echt. Bis in die 70er Jahre gab es noch nach alter Sitte gebrauchte Hampatongs im Inland. Mister Joseph hat im Kuching-Museum oft als Gutachter darüber befunden. Dabei unterschied er alt und neu, sowie gebraucht und gefälscht. Die alten Sachen, sagt er, besonders die der Iban, sind rauh. Die Iban ließen gerne alles rauh. Dann ist die „Patina“ nicht leicht zu erkennen. Bis zu den 60er und 70er Jahren haben einzelne Stämme für die Hampatongs immer noch ihre Parangs (Beile, Äxte) benutzt.
Presumably not very old. Not always to be identified by its patina. There are forgers who make new hampatongs “look old”. This is called „antiquing“. It is also called „Airport-Art“. These items have never been “in use”. The definition of “used hampatongs“ is very useful. If they had been used, they are authentic. Until the 70s, traditionally used hampatongs could still be found in the interior of the island. Mr. Joseph provided his expertise in a lot of cases at the Kuching Museum. He distinguished old and new, as well as used and forged. The more ancient items, he says, especially the ones from the Iban, are rough to the touch. The Iban preferred to leave everything rough-textured. This way the „patina“ is not that easy to be seen. Till the 60s and 70s, individual tribes were still using their Parangs (axes, hatchets) to carve the hampatongs.

Nr. 2007 150 cm Nr. 2007 150 cm

Sie versenken das Podest, also den ungeschnitzten Grundteil des Hampatong nur zum Teil in die Erde. Diese katzenartige Figur erscheint Mister Joseph alt: Bidayuh oder Ot Danum. Hat sicher am Rand eines Reisfeldes gestanden. Die Reispflanzen werden von Ratten bedroht. Katzen sind die Feinde der Ratten. Belian-Eisenholz benutzen sie wegen der langen Lebensdauer der Hampatongs. Früher stellten sie oft geschnitzte Schweine auf. Solch große Hampatongs wie diese Katzenfigur werden heute nicht mehr hergestellt, auch als „Airport-Art“ nicht. Das ist viel zu aufwändig bei dem harten Eisenholz. Inzwischen ist aber auch die Fähigkeit verloren gegangen, sie herzustellen. Sie werden ja nicht mehr gebraucht. Reisfeld-Hampatongs haben nichts mit den Haus-Hampatongs zu tun. Am Haus stehen meistens Paare, im Feld sind es einzelne Hampatongs.

 

The platform, the uncarved base of the hampatong, was not buried completely. Mr.
Joseph believes this feline figure to be quite old: He dates it back to Bidayuh or Ot Danum. It was most likely placed alongside a paddy-field. The rice crops are threatened by rats. Cats are enemies of rats. Belian ironwood is used for this hampatongs due to its longevity. In ancient times they also erected carved pigs. Today such big hampatongs like this feline figure are not made anymore, not even as “Airport-Art”. It is too laborous due to the hard ironwood. Another reason is thatthe knowledge to make them has been forgotten, since they lost their purpose. Paddy-field hampatongs and house hampatongs have nothing in common. At a house we find them usually in pairs. By the fields the hampatongs are solitary.

Nr. 2008 110 cm Nr. 2008 110 cm
Nr. 2009 135 cm Nr. 2009 135 cm
Nr. 2010 95 x 25 cm Nr. 2010 95 x 25 cm

Ingai Gasing: Dieses Geistwesen reitet auf einem Schwein. Es wird in die Richtung gestellt, aus der die Wildschweine kommen. Es sind also „Schutz-Hampatongs“ für Reisfelder. Ingai Gasing hält dies für ein Bidayuh- Hampatong. Der chinesische Sammler Felix Ant (von ihm stammen diese Hampatongs) hält sie für Ot Danum-Objekte. Sie kommen aus Kalimantan, dem indonesischen Teil Borneos. Er holte sie bis in die 70er Jahre mit Hilfe seiner „Runner“ auf unbekannten Wegen über die Grenze nach Sarawak.

 

Ingai Gasing: These spiritual beings are riding on a pig. It is arranged aiming into the direction, the wild boars come from. These are “Guardian hampatongs” for the paddy-fields. Ingai Gasing identifies it as a Bidayuh hampatong. The Chinese collector Felix Ant (these hampatongs are from his collection) believes they are Ot Danum artefacts. They originate from Kalimantan, the Indonesian part of Borneo.

He and his “runners” were able to bring them over clandestine paths across the border to Sarawak.



Nr. 2011 93 cm Nr. 2011 93 cm

Schreck-Hampatongs werden vor das Longhouse gestellt, manchmal als Täuscher: Sie drehen den Kopf zur falschen Seite, dorthin, wo es nichts zu holen gibt, wie S. 99 Anm. 2075, S. 92,93 Anm. 2011 und Anm. 2016. Wir haben einen Täuscher gesehen, der ein Kruzifix fixierte, das ein Missionar hinterlassen hatte. Unter den Geisterpfählen gibt es mehr und mehr Spolien zur Steigerung der Wirkung gegen Schadgeister und Krankheiten. Manche haben Kronenkorken als Augen, oder Ohren aus zugeschnittenen Autoschläuchen, oder auch christliche Symbole. Geister-Hampatongs vermehrten sich seit dem Ende der Kopfjägerzeit vor hundert Jahren, ebenso wie die Schreckmasken. Pantaks dagegen wurden seltener. In abgelegenen Gebieten werden Hampatongs und Masken noch heute danach beurteilt, ob sie wirken, nicht, wie originell sie aussehen. Mr.Joseph Ingai Gasing erzählte, dass sie als Schüler Schreckmale und Masken schnitzten und an Touristen verkauften. Wir wussten natürlich, sagte er lachend, dass die gar nicht wirken.

Nr. 2012 140 cm
Nr. 2013 120 cm Nr. 2013 120 cm
Nr. 2013a 121 cm Nr. 2013a 121 cm
Nr. 2014 110 cm Nr. 2014 110 cm
Nr. 2015 155 cm Nr. 2015 155 cm
Nr. 2016 120 cm Nr. 2016 120 cm

Schreck-Hampatongs werden vor das Longhouse gestellt, manchmal als Täuscher: Sie drehen den Kopf zur falschen Seite, dorthin, wo es nichts zu holen gibt, wie S. 99 Anm. 2075, S. 92,93 Anm. 2011 und Anm. 2016. Wir haben einen Täuscher gesehen, der ein Kruzifix fixierte, das ein Missionar hinterlassen hatte. Unter den Geisterpfählen gibt es mehr und mehr Spolien zur Steigerung der Wirkung gegen Schadgeister und Krankheiten. Manche haben Kronenkorken als Augen, oder Ohren aus zugeschnittenen Autoschläuchen, oder auch christliche Symbole. Geister-Hampatongs vermehrten sich seit dem Ende der Kopfjägerzeit vor hundert Jahren, ebenso wie die Schreckmasken. Pantaks dagegen wurden seltener. In abgelegenen Gebieten werden Hampatongs und Masken noch heute danach beurteilt, ob sie wirken, nicht, wie originell sie aussehen. Mr.Joseph Ingai Gasing erzählte, dass sie als Schüler Schreckmale und Masken schnitzten und an Touristen verkauften. Wir wussten natürlich, sagte er lachend, dass die gar nicht wirken.

 

Ghostpoles are guardian hampatongs. They keep away the so called “Antu”, the malevolent spirits. A malevolent spirit might be the soul of a dead, which is discontent or still has unfinished business with a living person. Scare marks, called „Harimaung“, often have faces of animals, with exaggerated eyes and genitals: Anm. 2084. Scare
masks can resemble faces of Malays, with a protruding upper jaw, since the Malays
were known to abduct the indigenous young Dayak women. Scare hampatongs are
positioned in front of the longhouse, sometimes with a delusive intention: They turn
their head towards the side that is of no value.
P. 99, P. 92 and P. 93. We have seen a delusive figure, staring at a crucifix, which
was left behind by a missionary. Among the ghostpoles we can observe an increasing
use of spolia in order to give them more power over malevolent spirits or diseases.
Some feature crown caps as eyes or ears made from cut tyre-tubes, as well as
Christian symbols. Ghost-hampatongs, as well as the scare masks, appeared
increasingly since the end of the head-hunter era, about a hundred years ago. In
contrast, Pantaks became less frequent. In remote areas hampatongs and masks
are still evaluated by their impact and effectiveness, rather than by their imaginative
design. Mr. Joseph Ingai Gasing said, when they were students in school, they
carved scare marks and masks, which they would sell to tourists. He laughs: „We
knew, of course, that they won’t have any effect at all...“.

Nr. 2017 114 x 40 cm Nr. 2017 114 x 40 cm

Dies ist wahrscheinlich ein chinesischer Bidayuh- Mischling: Im 17. Jahrhundert kamen Chinesen vom Norden als Einwanderer und vermischten sich mit den ältesten Dayak, den Bidayuh. Man erkennt sie hier an der flachen Nase und an der buddhahaften Gestalt mit den Schlitzaugen. Diese Chinesen fanden damals Gold in Sarawak. Sie machten hier auch Porzellan und Steingut. Ein sehr wichtiger Unterschied bei den großen Jars, den Beerdigungsvasen, ist der konkave, nach innen gewölbte Boden, gegenüber dem flachen Bodenaus China kommender Jars. Diese gehören zu den wertvollsten Besitztümern eines Longhouses.


This is very likely a Chinese Bidayuh variation. In the 17th century Chinese immigrants came from the North and mixed with the most ancient Dayak, the Bidayuh. Easily to be recognized, as to be seen in this item, by the flat nose and the buddha-like appearance with the almond-shaped eyes. Back then the Chinese found gold in Sarawak. They also manufactured porcelain and china. A very important difference, regarding the big jars, the funeral urns, is the concave, inwards arched base. In contrast to the flat base of jars originating from China. These were among the most valuable possesions of a longhouse.



Nr. 2018 140 cm Nr. 2018 140 cm
Nr. 2019 195 cm Nr. 2019 195 cm

Nr. 2019 bis 2021 erklärt Ingai Gasing so:

Hampatong mit Kind für eine Familie, die Kinder erwartet. Hat Schutzfunktion. Steht vor dem Langhaus. Wird während der Schwangerschaft nie angefasst, damit das Kind nicht das gleiche Aussehen wie der Hampatong bekommt.



Nr. 2020 188 cm Nr. 2020 188 cm
Nr. 2021 120 cm Nr. 2021 120 cm

Initiation eines Kindes: Nur bei Mädchen. Sie wird „Fest der roten Hüte“ genannt. Gibt es noch. Ingai Gasing hat daran teilgenommen: Ein Fest mit 20 jungen Mädchen. Dabei wurden Hennen rituell geschlachtet.

Initiation of a child: This affects only young women. The ceremony is called “ceremony of the red hats”, which is still celebrated today. Ingai Gasing has participated in one: A ceremony with 20 young women. During the ceremony chicken had to be sacrificed in a ritual way.

Nr. 2022 135 cm

Initiation eines Kindes: Nur bei Mädchen. Sie wird „Fest der roten Hüte“ genannt. Gibt es noch. Ingai Gasing hat daran teilgenommen: Ein Fest mit 20 jungen Mädchen. Dabei wurden Hennen rituell geschlachtet.

Initiation of a child: This affects only young women. The ceremony is called “ceremony of the red hats”, which is still celebrated today. Ingai Gasing has participated in one: A ceremony with 20 young women. During the ceremony chicken had to be sacrificed in a ritual way.



Nr. 2023 65 x 25 cm Nr. 2023 65 x 25 cm

Ingai Gasing: Dieses Geistwesen reitet auf einem Schwein. Es wird in die Richtung gestellt, aus der die Wildschweine kommen. Es sind also „Schutz-Hampatongs“ für Reisfelder. Ingai Gasing hält dies für ein Bidayuh- Hampatong. Der chinesische Sammler Felix Ant (von ihm stammen diese Hampatongs) hält sie für Ot Danum-Objekte. Sie kommen aus Kalimantan, dem indonesischen Teil Borneos. Er holte sie bis in die 70er Jahre mit Hilfe seiner „Runner“ auf unbekannten Wegen über die Grenze nach Sarawak.

 

Ingai Gasing: These spiritual beings are riding on a pig. It is arranged aiming into the direction, the wild boars come from. These are “Guardian hampatongs” for the paddy-fields. Ingai Gasing identifies it as a Bidayuh hampatong. The Chinese collector Felix Ant (these hampatongs are from his collection) believes they are Ot Danum artefacts. They originate from Kalimantan, the Indonesian part of Borneo.

He and his “runners” were able to bring them over clandestine paths across the border to Sarawak.

Nr. 2024 190 cm Nr. 2024 190 cm

Einbrüstige Frau. Ihre Geschichte: Eine Iban-Frau mit Namen Inebilai hatte eine sehr lange Brust. Sie konnte sie über die Schulter legen, und so ihre Kinder auch auf dem Rücken ernähren. Inebilai ist ein Geistwesen. Lange Brüste geben mehr Milch als dicke.

Nr. 2025 116 x 45 cm Nr. 2025 116 x 45 cm

Dies ist wahrscheinlich ein chinesischer Bidayuh- Mischling: Im 17. Jahrhundert kamen Chinesen vom Norden als Einwanderer und vermischten sich mit den ältesten Dayak, den Bidayuh. Man erkennt sie hier an der flachen Nase und an der buddhahaften Gestalt mit den Schlitzaugen. Diese Chinesen fanden damals Gold in Sarawak. Sie machten hier auch Porzellan und Steingut. Ein sehr wichtiger Unterschied bei den großen Jars, den Beerdigungsvasen, ist der konkave, nach innen gewölbte Boden, gegenüber dem flachen Bodenaus China kommender Jars. Diese gehören zu den wertvollsten Besitztümern eines Longhouses.


This is very likely a Chinese Bidayuh variation. In the 17th century Chinese immigrants came from the North and mixed with the most ancient Dayak, the Bidayuh. Easily to be recognized, as to be seen in this item, by the flat nose and the buddha-like appearance with the almond-shaped eyes. Back then the Chinese found gold in Sarawak. They also manufactured porcelain and china. A very important difference, regarding the big jars, the funeral urns, is the concave, inwards arched base. In contrast to the flat base of jars originating from China. These were among the most valuable possesions of a longhouse.



Nr. 2026 320 cm Nr. 2026 320 cm

Der fünfköpfige Hampatong stammt von den Kayan und stellt den Status, den Rang der hier dargestellten hierarchisch denkenden Kayan dar. Ihr Denken ist dabei ähnlich wie bei einer zusammengesetzten Asofigur, bei der ihr Wert auch von der Zahl der Anteile abhängt.

The five-headed hampatong originates from the Kayan and marks the status, the rank of the displayed, hierachily organized Kayan. The philosophical background is very similar to the one behind an Aso figure. Its value also depends on the number of parts of the whole assembly.

Nr. 2027 155 cm Nr. 2027 155 cm

Eine geheimnissvolle Rolle hält dieser Wächter-Hampatong hoch. Es ist wahrscheinlich eine Geburtsrolle für die Presswehen.

 

This guardian hampatong holds up a mysterious scroll. It is very likely to be a birth scroll for the part of the labour when the baby is born.

Nr. 2028 160 cm Nr. 2028 160 cm
Nr. 2029 102 x 40 cm Nr. 2029 102 x 40 cm

Dies ist wahrscheinlich ein chinesischer Bidayuh- Mischling: Im 17. Jahrhundert kamen Chinesen vom Norden als Einwanderer und vermischten sich mit den ältesten Dayak, den Bidayuh. Man erkennt sie hier an der flachen Nase und an der buddhahaften Gestalt mit den Schlitzaugen. Diese Chinesen fanden damals Gold in Sarawak. Sie machten hier auch Porzellan und Steingut. Ein sehr wichtiger Unterschied bei den großen Jars, den Beerdigungsvasen, ist der konkave, nach innen gewölbte Boden, gegenüber dem flachen Bodenaus China kommender Jars. Diese gehören zu den wertvollsten Besitztümern eines Longhouses.


This is very likely a Chinese Bidayuh variation. In the 17th century Chinese immigrants came from the North and mixed with the most ancient Dayak, the Bidayuh. Easily to be recognized, as to be seen in this item, by the flat nose and the buddha-like appearance with the almond-shaped eyes. Back then the Chinese found gold in Sarawak. They also manufactured porcelain and china. A very important difference, regarding the big jars, the funeral urns, is the concave, inwards arched base. In contrast to the flat base of jars originating from China. These were among the most valuable possesions of a longhouse.

Nr. 2030 120 x 30 cm Nr. 2030 120 x 30 cm
Nr. 2031 175 cm Nr. 2031 175 cm
Nr. 2033 176 cm Nr. 2033 176 cm
Nr. 2050 105 x 16 cm Nr. 2050 105 x 16 cm
Nr. 2051 105 cm Nr. 2051 105 cm
Nr. 2052 95 x 25 cm Nr. 2052 95 x 25 cm
Nr. 2053 120 cm Nr. 2053 120 cm

Krankheitswächter: Art der Schnitzung deutet auf Küstennähe. Bidayuh und Melanau haben Krankheits-Hampatongs. Sie bewachen den Kranken vor dem Longhouse. Hergestellt auf Veranlassung eines Schamanen, nach Beschreibung der Krankheit. Oft stehen sie paarweise, besonders früher. Ein Paar vor und eins hinter dem Haus. So auch in Opferhäusern (Offering houses) als Guardians. Größe meist 1 bis 1 ½ Meter. Kleinere – Talismane – haben auch andere Funk- tionen. Die Großen sind heute nur noch selten zu sehen im Gegensatz zu Ingai Gasings Jugendzeit.

Guardian of the sick: The carvings suggest an origin closer to the coast. Bidayuh and Melanau have illness hampatongs. They guard the sick person by being placed in front of the longhouse. A shaman called for the making, following the manifestations of the disease. Often they were erected in pairs, especially in the past. One pair in front and one in the back of the house. As well as guardians at offering houses (sites for ritual sacrifications). Usually about 1–1.5 m high (3 to 5 ft). Smaller ones – talismans – have other functions, too. The big ones are rather rare now, in high contrast to what Mr. Ingai Gasings remembers from his childhood.



Nr. 2054 120 cm Nr. 2054 120 cm
Nr. 2056 100 cm Nr. 2056 100 cm
Nr. 2057 65 cm Nr. 2057 65 cm
Nr. 2061 45 cm Nr. 2061 45 cm
Nr. 2065 51 cm Nr. 2065 51 cm

Wahrscheinlich Japaner mit Hut und Hose aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges.

Most likely a Japanese with a hat and a pair of trousers dated back to the Second World War.

Nr. 2066 48 cm Nr. 2066 48 cm
Nr. 2068 72 cm * Nr. 2068 72 cm *
Nr. 2069 54 cm Nr. 2069 54 cm
Nr. 2070 87 cm Nr. 2070 87 cm
Nr. 2072 36 cm Nr. 2072 36 cm
Nr. 2073 131 cm * Nr. 2073 131 cm *
Nr. 2074 74 cm

Auffallend ist das verhaltene Lachen dieses Hampatong. Bei einer Zeremonie ist dies eine Abwehr gegen deren Verhöhnung, denn wer über etwas lacht, zerstört damit die Wirkung einer rituellen Handlung. Aber wer über einen Lacher lacht, macht diesen unwirksam.

Remarkable is this hampatong striking with a discrete laughter. The purpose of a ceremony will be destroyed, if one of the participants starts to laugh and so ridicules the act. The hampatong is there to guard off the mockery.The ceremonial essence is destroyed by laughter, but the laugher himself is muted by a laugh.

Nr. 2075 80 cm * Nr. 2075 80 cm *

Schreck-Hampatongs werden vor das Longhouse gestellt, manchmal als Täuscher: Sie drehen den Kopf zur falschen Seite, dorthin, wo es nichts zu holen gibt, wie S. 99 Anm. 2075, S. 92,93 Anm. 2011 und Anm. 2016. Wir haben einen Täuscher gesehen, der ein Kruzifix fixierte, das ein Missionar hinterlassen hatte. Unter den Geisterpfählen gibt es mehr und mehr Spolien zur Steigerung der Wirkung gegen Schadgeister und Krankheiten. Manche haben Kronenkorken als Augen, oder Ohren aus zugeschnittenen Autoschläuchen, oder auch christliche Symbole. Geister-Hampatongs vermehrten sich seit dem Ende der Kopfjägerzeit vor hundert Jahren, ebenso wie die Schreckmasken. Pantaks dagegen wurden seltener. In abgelegenen Gebieten werden Hampatongs und Masken noch heute danach beurteilt, ob sie wirken, nicht, wie originell sie aussehen. Mr.Joseph Ingai Gasing erzählte, dass sie als Schüler Schreckmale und Masken schnitzten und an Touristen verkauften. Wir wussten natürlich, sagte er lachend, dass die gar nicht wirken.

Nr. 2076 100 cm Nr. 2076 100 cm
Nr. 2077 111 cm Nr. 2077 111 cm
Nr. 2078 90 cm Nr. 2078 90 cm

Geistwesen–Hampatongs und -Masken

Dazu gehören abschreckende Wächterfiguren. Diese wurden in den letzten Jahrzehnten seltener, dagegen nahmen die Schreckmasken zu. Oft sind es Mischfiguren, Tier-Hampatongs mit unrealistischen Proportionen und Merkmalen. Im Gegensatz zu den Pantaks habe sie große Augen, Nasen oder Geschlechtsteile. Die Ngadju im Süden nennen sie Harimaung, die Kajan Hudo. Geistwesen-Hampatongs gibt es als Attributwesen, auf den Pfählen und Köpfen der Pantak. Oft sind sie abgebrochen, doch ist die Kopfplatte meist erhalten. Es gibt auch Täuscher-Hampatongs und zunehmend Schreckmasken mit roten Farben, ausgestreckten Zungen, Spiegeln als Augen. Auch sie dienen dem Schutz von Langhäusern, Bestattungsplätzen oder Reisfeldern. Sie wehren Schadgeister (Antu) ab, oder führen sie in die Irre. Zum Schutz der Reisfelder werden Weißmasken benutzt vergleichbar mit unseren Vogelscheuchen. Es sind weiße Gesichtsmasken mit menschlichen Gesichtern, die von den Bewohnern nach der Ernte bei den Gawai-Festen getragen werden.

Nr. 2079 104 cm Nr. 2079 104 cm
Nr. 2080 99 cm Nr. 2080 99 cm
Nr. 2081 89 cm Nr. 2081 89 cm
Nr. 2083 54 cm Nr. 2083 54 cm
Nr. 2084 75 cm * Nr. 2084 75 cm *

Geisterpfähle sind Schreck- oder Wächter-Hampatongs, die Schadgeister, auch Antu genannt, abschrecken. Ein Schadgeist kann die Seele eines Toten sein, der unzufrieden ist und noch offene Rechnungen mit Lebenden hat. Schreckmale , Harimaung genannt, haben oft Tiergesichter, große Augen und Geschlechtsteile. Schreckmasken können Malaiengesichter haben mit vorstehenden Oberkiefern, Progenie genannt, weil Malaien gerne eingeborene Dayakmädchen rauben.

Nr. 2085 130 x 14 cm Nr. 2085 130 x 14 cm

Pfosten eines Geburtshauses, sehr schwer und alt. Wurde oft hinter dem Longhouse aufgestellt. Auch dieses Objekt trägt einen Museumsstempel mit Unterschrift von Ingai Gasing.
Post of a birth house. Very heavy and old. Is often placed behind the longhouse. This artefact also bears the seal of the museum and is signed by Ingai Gasing.

Nr. 2086 64 cm Nr. 2086 64 cm
Nr. 2088 93 x 20 cm Nr. 2088 93 x 20 cm

Geburt in Sitzstellung. Nachgeburt. Die weißen Markierungen an den Armen deuten auf die Monate der Schwangerschaft. Hampatong mit Kind für eine Familie, die Kinder erwartet. Hat Schutzfunktion. Steht vor dem Longhouse. Wird während der Schwangerschaft nie angefasst, damit das Kind nicht das gleiche Aussehen wie der Hampatong bekommt.

Giving birth in a seated position. Afterbirth. The white markings on the arms indicate the month of the pregnancy. A hampatong with a child for a family expecting a baby. Implies a protective intention. Is usually placed in front of the longhouse. The hampatong will not be touched during the pregnancy. Otherwise the child will look like the hampatong.

Nr. 2089 120 cm Nr. 2089 120 cm

Belian-Hampatongs aus Eisenholz erodieren erst nach 100 Jahren. Fälschungen sind dadurch erkennbar.

Belian hampatongs made from ironwood begin to erode after 100 years. This fact tells original and forgery apart.

Nr. 2090 100 cm * Nr. 2090 100 cm *
Nr. 2091 118 cm Nr. 2091 118 cm
Nr 2092 120 cm * Nr 2092 120 cm *

Belian-Hampatongs aus Eisenholz erodieren erst nach 100 Jahren. Fälschungen sind dadurch erkennbar.

Belian hampatongs made from ironwood begin to erode after 100 years. This fact tells original and forgery apart.



Nr. 2093 110 cm Nr. 2093 110 cm
Nr. 2094 122 cm Nr. 2094 122 cm
Nr. 2095 130 cm * Nr. 2095 130 cm *
Nr. 2096  145 cm Nr. 2096 145 cm
Nr. 2097 120 cm Nr. 2097 120 cm
Nr. 2098 123 cm Nr. 2098 123 cm

Ein Longhouse-Wächter. Mister Joseph erzählt darüber, dass vor Jahren Soldaten an diesem Longhouse-Wächter vorbei gekommen seien. Einer habe an den Wächter uriniert. Als sie in die Garnison zurückkamen, erkrankte dieser Soldat. Er kam in ein Lazarett, aber eine Diagnose konnte nicht gestellt werden. Da erinnerte sich der Soldat, dass er seinerzeit respektlos an einem Wächter-Hampatong gehandelt hatte. Man brachte ihn zu dem Chief des Longhouses. Er bat ihn um Verzeihung. Ihm wurde eine Strafe auferlegt. Danach wurde er gesund.
A longhouse guardian. Mr. Joseph tells us the following story about this one: Soldiers passed in front of this longhouse guardian. One of them urinated at the guardian. Once back in the garrison, the soldier became sick. He was transferred to the hospital, but nothing could be diagnosed. He remembered that he had been very disrespectful with the guardian hampatong. He was brought to the chief of the longhouse, where he asked for forgiveness. He was imposed with a punishment. And after that he was well again.

Nr. 2099 52 cm Nr. 2099 52 cm
Nr. 2100 110 cm Nr. 2100 110 cm

Belian-Hampatongs aus Eisenholz erodieren erst nach 100 Jahren. Fälschungen sind dadurch erkennbar.

Belian hampatongs made from ironwood begin to erode after 100 years. This fact tells original and forgery apart.



Nr. 2101 120 cm Nr. 2101 120 cm

Belian-Hampatongs aus Eisenholz erodieren erst nach 100 Jahren. Fälschungen sind dadurch erkennbar.

Belian hampatongs made from ironwood begin to erode after 100 years. This fact tells original and forgery apart.



Nr. 2102 100 cm * Nr. 2102 100 cm *
Nr. 2103 87 cm * Nr. 2103 87 cm *
Nr. 2104 65 cm * Nr. 2104 65 cm *
Nr. 2105 135 cm * Nr. 2105 135 cm *
Nr. 2106 120 cm Nr. 2106 120 cm
Nr. 2107 140 cm Nr. 2107 140 cm
Nr. 2108 100cm * Nr. 2108 100 cm *
Nr. 2110 92 cm * Nr. 2110 92 cm *
Nr. 2111 154 cm Nr. 2111 154 cm
Nr. 2112 125 cm * Nr. 2112 125 cm *
Nr. 2113 123 cm Nr. 2113 123 cm
Nr. 2114 105 cm

Totenpfähle – Pantak

genannt, bei den Ot Danum auch Temadu – werden für das Tiwah hergestellt, das Totenfest. Sie machen den Toten zu einem Kraftwerk für das Longhouse. Wenn das Eisenholz es zulässt, erkennt man den Toten an seinem Gesicht. Die Arme, oft seitlich eingesteckt, sind selten erhalten.

Deathpoles – “Pantak” in the language of the natives or “Temadu” (as by the Ot Danum) – are made for the “Tiwah”, the celebration for the deceased. They convert the deceased into an energy source for the Longhouse. If the ironwood allows it, you can actually recognise the face of the deceased person. The arms, often inserted laterally, are seldom preserved.

Nr. 2115 85 cm Nr. 2115 85 cm
Nr. 2116 145 cm Nr. 2116 145 cm
Nr. 2117 102 cm Nr. 2117 102 cm
Nr. 2119 75 cm * Nr. 2119 75 cm *
Nr. 2120 45 cm Nr. 2120 45 cm
Nr. 2121 141 cm * Nr. 2121 141 cm *
Nr. 2122 86 cm * Nr. 2122 86 cm *
Nr. 2124 98 cm Nr. 2124 98 cm
Nr. 2125 110 cm * Nr. 2125 110 cm *
Nr. 2126 110 cm Nr. 2126 110 cm
Nr. 2127 95 cm Nr. 2127 95 cm
Nr. 2128 95 cm Nr. 2128 95 cm
Nr. 2129 105 cm Nr. 2129 105 cm
Nr. 2130 109 cm Nr. 2130 109 cm

Dieses Geistwesen reitet auf einem Schwein. Es wird in die Richtung gestellt, aus der die Wildschweine kommen. Es sind also „Schutz-Hampatongs“ für Reisfelder. Ingai Gasing hält dies für ein Bidayuh- Hampatong. Der chinesische Sammler Felix Ant (von ihm stammen diese Hampatongs) hält sie für Ot Danum-Objekte. Sie kommen aus Kalimantan, dem indonesischen Teil Borneos. Er holte sie bis in die 70er Jahre mit Hilfe seiner „Runner“ auf unbekannten Wegen über die Grenze nach Sarawak.


These spiritual beings are riding on a pig. It is arranged aiming into the direction, the wild boars come from. These are “Guardian hampatongs” for the paddy-fields. Ingai Gasing identifies it as a Bidayuh hampatong. The Chinese collector Felix Ant (these hampatongs are from his collection) believes they are Ot Danum artefacts. They originate from Kalimantan, the Indonesian part of Borneo. He and his “runners” were able to bring them over clandestine paths across the border to Sarawak.

Nr. 2131 117 cm Nr. 2131 117 cm
Nr. 2132 117 cm Nr. 2132 117 cm
Nr. 2133 147 cm
Nr. 2134 75 x 20 cm * Nr. 2134 75 x 20 cm *
Nr. 2135 100 cm * Nr. 2135 100 cm *

Totenpfähle – Pantak

genannt, bei den Ot Danum auch Temadu – werden für das Tiwah hergestellt, das Totenfest. Sie machen den Toten zu einem Kraftwerk für das Longhouse. Wenn das Eisenholz es zulässt, erkennt man den Toten an seinem Gesicht. Die Arme, oft seitlich eingesteckt, sind selten erhalten.



Nr. 2136 93 cm * Nr. 2136 93 cm *
Nr. 2137 100 cm * Nr. 2137 100 cm *
Nr. 2138 117 cm Nr. 2138 117 cm
Nr. 2139 90 cm Nr. 2139 90 cm
Nr. 2140 96 cm Nr. 2140 96 cm

Totenpfähle – Pantak

genannt, bei den Ot Danum auch Temadu – werden für das Tiwah hergestellt, das Totenfest. Sie machen den Toten zu einem Kraftwerk für das Longhouse. Wenn das Eisenholz es zulässt, erkennt man den Toten an seinem Gesicht. Die Arme, oft seitlich eingesteckt, sind selten erhalten.

Deathpoles – “Pantak” in the language of the natives or “Temadu” (as by the Ot Danum) – are made for the “Tiwah”, the celebration for the deceased. They convert the deceased into an energy source for the Longhouse. If the ironwood allows it, you can actually recognise the face of the deceased person. The arms, often inserted laterally, are seldom preserved.



Nr. 2141 183 cm * Nr. 2141 183 cm *
Nr. 2142 135 cm Nr. 2142 135 cm
Nr. 2145 190 cm * Nr. 2145 190 cm *
Nr. 2146 105 cm Nr. 2146 105 cm
Nr. 2147 130 cm Nr. 2147 130 cm
Nr. 2148 213 cm Nr. 2148 213 cm
Nr. 2149 100 x 18 cm Nr. 2149 100 x 18 cm
Nr. 2150 155 cm Nr. 2150 155 cm
Nr. 2151 100 cm * Nr. 2151 100 cm *

Lockmale – Landak

genannte Hampatongs – haben die Aufgabe, verlorene oder geraubte Seelen zurückzuholen. Seelen können den Körper verlassen. Das geschieht oft im Traum. Kommt aber die Seele am Morgen nicht zurück, stirbt der Mensch. Solange ein Schamane sie herumirren sieht, ist noch Hoffnung. Notfalls wird ein Hampatong geschnitzt, um sie zurückzulocken. Ist sie geraubt, muss der Schamane um die Seele kämpfen. Das geschieht in Trance. Er erkennt sie mit Hilfe einer Maske. Das junge Mädchen Seite 80 Anm. 2151 ist solch ein Lock-Hampatong aus Eisenholz. Sein Gewicht entspricht dem eines menschlichen Körpers. Vor Jahrzehnten abgestorbene Äste werden bevorzugt. In Borneo ist als „Eisenholz“ die Art Eusideroxylon zwageri Teysmann & Binnendijk, heimisch. Dichte: 0.70 - 0.80 g/cm3.. „Eisenholz“ werden nach Robbert Gradstein weitere 20 Baumarten genannt. / English: Ironwood, Billian.

Nr. 2152 201 cm * Nr. 2152 201 cm *
Nr. 2154 80 cm * Nr. 2154 80 cm *
Nr. 2157 122 cm * Nr. 2157 122 cm *
Nr. 2158 102 cm Nr. 2158 102 cm
Nr. 2159 116 cm * Nr. 2159 116 cm *
Nr. 2160 95 cm * Nr. 2160 95 cm *
Nr. 2161 168 cm * Nr. 2161 168 cm *
Nr. 2162 101 cm * Nr. 2162 101 cm *
Nr. 2163 145 cm * Nr. 2163 145 cm *
Nr. 2164 160 cm * Nr. 2164 160 cm *
Nr. 2167 147 cm * Nr. 2167 147 cm *
Nr. 2168 164 cm * Nr. 2168 164 cm *
Nr. 2169 192 cm Nr. 2169 192 cm
Nr. 2170 177 cm * Nr. 2170 177 cm *
Nr. 3023 85 cm Nr. 3023 85 cm

Zwei Schamanenfiguren Eisenholz

Two shaman figures. Ironwood

Nr. 3024 85 cm Nr. 3024 85 cm

Zwei Schamanenfiguren Eisenholz

Two shaman figures. Ironwood



Nr. 4023 58 cm Nr. 4023 58 cm
Nr. 4024 100 cm Nr. 4024 100 cm
Nr. 4025 74 cm Nr. 4025 74 cm
Nr. 4026 60 cm Nr. 4026 60 cm
Nr. 4027 78 cm Nr. 4027 78 cm
Nr. 4028 73 cm Nr. 4028 73 cm
Nr. 4029 79 cm Nr. 4029 79 cm
Nr. 4030 91 cm Nr. 4030 91 cm
Nr. 4036 50 cm Nr. 4036 50 cm
Nr. 4037 44 cm Nr. 4037 44 cm
Nr 4041 58 cm Nr 4041 58 cm

Kabalik – Opfersklaven–Hampatongs
Sie stellen die Menschenopfer dar beim Tod eines höhergestellten Dajak, wenn kein Opfersklave zur Verfügung steht. Realistisch nach unten gesenkter Demutsblick. Es sind Sklaven oder Kriegsgefangene in der Kopfjägerzeit, vereinzelt auch Europäer. Die Opfer wurden am oder unter dem Sockel getötet, um ihren Besitzern auch im Totenreich weiter dienen zu können.

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